Dienstag, 29. April 2008

East Coast

Besuch aus Good Old Germany war da:

Ostküste

Dienstag, 19. Februar 2008

Rock 'n' Roll again

Hier kommen ein paar neue Bilder, das ältere Album wurde weiter nach unten zum passenden Bericht verschoben.

Ayers Rock and the Olgas

Freitag, 1. Februar 2008

Uluru (Ayers Rock)

Ein Tag in Alice auf die nächsten Off-Road-Prüfungen einstellen: Verpflegung, Treibstoff usw. auffüllen. Durch die West Mc Donalds Range, von dort einen kleinen Umweg zum Finke NP, von dort zurück zu Kings Canion und von dort zum legendären Ayers Rock.
Hier haben wir natürlich Ayers Rock und die Olgas besichtigt und etliche Walks gemacht. Den perfekten Sonnenaufgang bzw. Untergang haben wir leider nicht sehen können. Im Nachhinein kann ich sagen es, war gut dort gewesen zu sein, um sich seine eigene Meinung bilden zu können. Es ist auch ein schöner Ort, aber so toll und unbeschreiblich wie viele erzählen, fand ich es nicht.
Nach Ayers Rock blieben mir 5 Tage für die Strecke nach Sydney, um rechtzeitig für Weihnachten dort zu sein. Also auf die endlos langen geraden Straßen durch die Wüste. So etwas habe ich noch nie gesehen, wenn einfach mal hunderte Kilometer gar nichts ist. Über den seltsamen Ort Cooper Pady eine Mienenstadt, in der man an jeder Ecke Opal kaufen kann. Von dort nach Adelaide, das wir aus Zeitgründen bei Nacht passiert haben und die Küste runter Richtung Great Ocean Road gefahren sind.
Seit Adelaide sieht die Natur für mich anders aus, alles ist grün oder es gibt gelbe Felder, sowie überall Schafsherden und der Verkehr auf den Strassen hat deutlich zugenommen. Man hat das Gefühl, dass der Mensch alles im Griff hat und nicht mehr die Natur.
Start der Great Ocean Road: Man sagt ihr nach, die schönste Küstenstrasse der Welt zu sein, nur leider regnete es. Bei diesem starken Regen können wir leider die Strecke nicht richtig geniessen. Es ist auch deutlich kälter als auf der Westseite. Am Ende der Great Ocean Road habe ich mir auch ein neues Surf Board zugelegt.
Ankunft in Melbourne: Hier traf ich meinen alten Kumpel Simon, den ich seit Perth kenne und haben einen Ausflug ins Casino und einige Pubs unternommen. Am nächsten Morgen hieß es dann Abschied von Sayaka zu nehmen, die kein Geld mehr hatte und in Melbourne einen Job finden wollte.
Das erste mal alleine unterwegs, die Leute auf dem Highway schauen mich in meinem Flugzeug komisch an oder feiern mich, was an der Westküste relativ normal war ist hier was Aussergewöhnliches.
Ungefähr 400 km nach Melbourne komme ich erneut in eine Polizeikontrolle "Alkohol Test". Ich starte das Auto und sehe meine Batterieanzeige rot leuchten, ich befürchte Schlimmes. Es wird Nacht also brauch ich meine Lichter, aber ich sehe wie mein Batterieanzeiger stetig fällt. Dadurch musste ich einen ungewollten Nachtaufenthalt an einem Roadhouse verbringen. Am nächsten Tag mit Hängen und Würgen 30 km bis vor Sydney gerettet. Ab hier war die Batterie entgültig tot, nun fingen einige Relais an durch zu schalten, alle Nadeln im Cockpit fielen ab auf Null, ich konnte keine Blinker mehr setzen und ich wusste mein Treibstoff ist so gut wie leer. Ich parkte mein Auto an einem steilen Berg dass ich es später anrollen kann. Meine Hoffnung war eine alte Tankstelle, die konnten mir aber auch nicht mit Treibstoff dienen. Zum Glück kam ein Rentner vorbei der mich zur nächsten 20 km entfernten Tankstelle fuhr. Anschliessend hab ich mit ihm und seiner Frau noch ein Glas Sekt getrunken, dann gings weiter. Nun den Weg zu dem Haus von mehr oder weniger Bekannten gefunden. Hier kann ich mein Auto erstmal stehen lassen. Am Abend haben wir mit den Nachbarn ein bisschen Weihnachten bei einem BBQ gefeiert. Am nächsten morgen gings mit dem Zug nach Sydney. Hier habe ich am 25.12. das in Australien der grosse Tag ist mit Freunden am Cucee Beach gefeiert.

Scuderia Franconia

Von Darwin nach Alice Springs

Der lange harte Weg zum Zentrum

Dieser Ritt von Darwin nach Alice Springs hat mich des öfteren auf die Probe gestellt und mir alles abverlangt. Von Darwin nach Kaithrine sind wir durch den Litchfild NP gefahren der zwar schöne Dinge zu bieten hat, aber viel zu touristisch ist. In Kathrine haben ich und meine treue Begleiterin Sayaka eine Kanutour durch die Kaithrine George gemacht. Hier kann man sich austoben wenn man zuviel Kraft übrig hat, und Aboriginal Paintings sehen. Über den Explorer Weg der Europär zu den Devils Marbels.
Dann habe ich Probleme an der Hinterachse festgestellt, also 100 km zurück in das Wüstenkaff Tennant Creek. Hier musste ich einen Schock nach dem nächsten wegstecken. Die Radlager sowie die Radnabe rechts der Hinterachse waren kaputt. Als ob das nicht genug wäre musste ich die Lager von der Kardanwelle am Getriebeausgang und am Diff wechseln. Aber es geht immernoch weiter, da ich ein ca. 3cm langes ausgebrochenes Metallstück im Diff entdeckte. Ja, zu diesem Zeitpunkt war ich schon etwas in ein Loch gefallen und wusste nicht so recht wie es weitergehn soll. Zudem ich mir einen der besten Plätze für eine Panne in Australien ausgesucht hatte.
Aber hilft ja alles nichts, also hab ich mit dem Hostelschef geredet, der mit mir dann auch freundlicherweise jeden Schrottplatz abgefahren hat, so dass ich glücklicherweise eine Ersatzachse gefunden habe. Nach 5 endlosen Tagen voller Verzweiflung, Frust, Arbeit, Blut und Schweiss in der Wüstensonne (55 Grad) von Tennant Creek hieß es endlich "on the road again". Zu den Devils Marbels diesmal ohne Probleme dann weiter zu Alice Springs.

Party Animals

Darwin

Freitag, 11. Januar 2008

Zeit in Darwin

Zu meiner Zeit die ich in Darwin verbracht habe. Hier hatte ich bis jetzt das beste Hostel in Australien. Neue 4-Bett-Zimmer mit Bad, TV, Kühlschrank und Klima. Der Eingangsbereich war ein guter Pub, bei dem man überall Vergünstigungen bekam, wenn man im Hostel wohnte. Das Beste überhaupt war der super Pool, in dem man bei den heißen Temperaturen die meisste Zeite verbrachte. In Darwin selber war mein 1. Ziel Arbeit zu finden, was sich schwieriger harausstellte als ich dachte.
Naja also, da ich keinen Job fand und es in Darwin nicht wirklich viel zu besichtigen gab, habe ich meine Energie und Anstrengungen auf das reichliche Angebot an Partys verlegt. Es bleiben noch die sehr schönen Märkte zu erwähnen, auf denen man so ziemlich alles bekommt. Desweiteren kann man hier den guten Barramundi Fisch essen, sowie Krokodil, Emu, Kamel, Büffel usw. Ein Digeridoo, das traditionelle Instrument der Aborigines habe ich mir hier zugelegt und angefangen zu spielen. Auf einer Hooker Party war ich auch, ziemlich gute Angelegenheit wenn jeder mal nur mit Unterwäsche in den Club geht. Nach drei erholsamen, aber auch etwas nervigen Wochen wegen erfolgloser Jobsuche und etwas zuviel easy-going der Australier, bin ich mit Sayaka weitergereist, die mich auch schon von Broome nach Darwin begleitet hat.